Agadir
Agadir wurde 1505 gegründet, als kleines Fischerdorf. Nach der marokkanischen Unabhängigkeit etablierte sich der Ort, im 19. Jhd., als Badeort und erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung. Dies wurde jedoch durch ein schweres Erdbeben am 29.02.1960 gebremst, bei dem 15 000 Einwohner getötet wurden. Hasan II lies die Stadt darauf hin wieder aufbauen, Mittlerweile Leben ein großteil der Einwohner vom Tourismus.
Die Stadt ist ein Ganzjahresziel wobei man beachten muss, dass es gerade im Hochsommer keine Sonnengarantie gibt. Da die kalte Kanarenströmung sorgt häufig dafür, dass die Bucht unter einer Dunstglocke liegt. Mit seinen 300 Sonnentagen im Jahr, sowie der langen Sandstrände an der Atlantikküste hat sich Agadir zum grössten Tourismuszentrum Marokkos etabliert.
Das Wahrzeichen der Stadt ist die in 285m Höhe liegende Ruine der alten Kasbah, oben angelangt bietet sich ein berauschender Blick auf die Stad, den Hafen sowie den Strand der Stadt. Auch die Medina Polizzi ist eine Sehenswürdigkeit der Stadt. Die Medina gleicht einem großen Freilichtmuseum, die Gebäude sind aus weiß getünchten Naturstein geschaffen in Verschiedenen Stilformen, die vielen Fussgängerwege verteilen sich wie ein Netz in der Medina und führen die Besucher zu Souveniergeschäfte, Läden von Kunsthandwerkern sowie vielen Cafes.
Der acht Kilometer lange Sandstrand liegt in der Bucht von Agadir, von Einheimischen wird der Strand als Goldküste beschrieben, was der Farbe des Sandes zuzuschreiben ist. Die Stadt bietet ein breites Angebot an Wassersportarten, jedoch ist die Wassertemperatur des Atlantiks auch im Hochsommer ziemlich kühl.
Agadir bietet sich auch hervorragend zum Golfspielen, denn durch die satten Grüns vermutet man sich eher inmitten Kaliforniens nicht im trockenen Marokko. In der Umgebung von Agadir gibt es drei Golfplätze, zu welchen einige Hotels einen Shuttel-Service bieten.
Ein beliebtes Ausflugsziel für Samstage oder Sonntage ist die Souk El Had. Hier gehen die Fadiris (Bewohner von Agadir) einkaufen. Es werden hinter den sechs Meter hohen Zinnenmauern von bis zu 2000 Händlern Waren angeboten.
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